Vermittlungen. Zum antiken und neueren Idealismus

Kurt Walter Zeidler

Vermittlungen zwischen antikem und neuerem Idealismus, sowie zwischen Transzendentalphilosophie und Phänomenologie und mit ihnen das Idealismus-Realismus-Problem, sind das Leitthema der in diesem Band gesammelten Beiträge. Dabei geht es in Auseinandersetzung mit dem antiken und dem neueren Idealismus vor allem darum, den scheinbaren Gegensatz zwischen dem Idealismus Platons und dem Realismus des Aristoteles ebenso zu überwinden, wie die fruchtlosen und polemischen Entgegensetzungen von kritischem (Kant), subjektivem (Fichte), objektivem (Schelling) und absolutem (Hegel) Idealismus. Soll das große Versprechen des antiken und des neueren Idealismus: die Prinzipienbestimmtheit von Allem und damit die Philosophie als Prinzipienwissenschaft zu erweisen, eingelöst werden, ist es wenig hilfreich wenn man nur Gegensätze beschwört, statt ihnen auf den Grund zu gehen.

Die Beiträge dieses Bandes suchen die Lösung in der in den GRUNDLEGUNGEN (Wien 2016) entwickelten elementaren Begriffs- und Schlußlogik, d.h. im Lichte der Einsicht, daß die Vernunft wirklich ist in der schlußlogischen Vermittlung der drei Weisen auf die das Wirkliche an der Idee Teil hat. Wie diese Formel zu verstehen ist, wie sie sich an verschiedenen historischen Ausprägungen des Idealismus und inwieweit an den Sachproblemen bewährt, sollen die vorliegenden Untersuchungen zeigen.

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34,95€

370 Seiten

978-3-902803-19-1

Grundlegungen. Zur Theorie der Vernunft und Letztbegründung

Kurt Walter Zeidler

Um den Begriff der Vernunft, die angeblich das Merkmal ist, das den Menschen von anderen Lebewesen unterscheidet, ist es schlecht bestellt. Nicht besser steht es um den Begriff der Begründung oder gar Letztbegründung. Vergeblich sucht man eindeutige und klare Antworten auf die schlichten Fragen: Was ist die Vernunft? Was bedeutet Begründung? Wie ist ein Prinzip aller Prinzipien oder Letztbegründung überhaupt zu denken?

Antworten auf diese Fragen suchen die Beiträge dieses Bandes in einer elementaren Begriffs- und Schlußlogik, die den Begriff der Vernunft expliziert, die festgefahrenen Fronten im scheinbar längst ad acta gelegten Universalienstreit aufbricht und damit dem Idealismus das logische Rüstzeug für die überfällige Auseinandersetzung mit dem gegenwärtig dominierenden Empirismus und Skeptizismus nachreicht.

Rezension: Robert Pfeiffer, in "Philosophischer Literaturanzeiger", Band 69 (2016), Heft 4, S. 336-342 

 

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29,95€

308 Seiten

978-3-902803-15-3

Die Wissenschaft der Idee

Platons Grundlegung der Philosophie im Dialog Parmenides

Robert König

Die Philosophie ist nach Platon die Wissenschaft freier Menschen. Ein solches Wissen zeichnet aus, dass es nicht gleichsam von außen genommen ist, sondern sich selbst erst in ein und demselben Akt zugleich grundlegt, ausführt und erschließt. Dieser freie Akt heißt in der geistesgeschichtlichen Tradition im Anschluss an Platon: Idee.

Sein Dialog Parmenides teilt mit wenigen anderen Werken der Philosophie den eigentümlichen Umstand, dass seit Jahrtausenden darüber nachgedacht wird, wovon er überhaupt handelt. Sinn und Gegenstand jenes Dialoges bleiben fragwürdig. In genau diesem Horizont der inhaltlichen Fragwürdigkeit des Textes findet Platon allerdings den Boden, auf dem er die elaborierteste Logik der Rede von Ideen zu entwickeln imstande ist, welche letztlich in einem einzigen Satz gipfelt.

 Die in diesem Buch vorgelegte Wissenschaft der Idee vollzieht anhand des Parmenides den freien Akt, der die Philosophie in ihrer Eigenart als selbstreferentielle Erkenntnishandlung (Idee) aufwirft, durchführt und eingrenzt. Was Philosophie überhaupt sein kann, beantwortet sich damit allein in ihrem Geschehen.  

462 Seiten

ISBN: 978-3-902803-14-6

34,95€

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Narrating Illness - Krankheit erzählen

Katharina Edtstadler

Narrating Illness - Krankheit erzählen. Tuberkulose in Literatur und Medizin

"Narrating Illness - Krankheit erzählen" untersucht am Beispiels der Tuberkulose - anhand von Isabel GILLARDs Circe´s Island, Alfred FRISCHs Die Klinik der Tuberkulose Erwachsener, Alexandre DUMAS´ La dame aux camélias, Henri MURGERs Scènes de la vie de Bohème, Arthur SCHNITZLERs Sterben, und Thomas MANNs Der Zauberberg - die Verbindung von Literatur und Medizin bzw. in diesem Zusammenhang die Verschränkung von Fiktionalität und Faktualität. 

Die Sichtweisen von Patient (Illness Narrative), Arzt (Narration in Medicine), und Romanschriftsteller (Fiktionalisierung von Krankheit) werden in Analysen einander gegenübergestellt und in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit gezeigt. Das Erzählen von Krankheit kann etwa die Schilderungen des Patienten als Teil faktualer medizinischer Aufzeichnungspraxis bedeuten wie auch Literatur als eine Kunst, die potentiell heilsam ist - weshalb Edtstadler in Konsequenz der Frage nachgeht, inwieweit erzähltheoretische Modelle für den klinischen Alltag aufzubereiten und nutzbar zu machen wären.

168 S.

ISBN-13: 978-3-902803-16-0

19,95€

Fantasy Studies

Herausgegeben von Paul Ferstl, Thomas Walach und Stefan Zahlmann

Die Fantasy als intermediales Phänomen des 20. und 21. Jahrhunderts aus kulturwissenschaftlicher Perspektive zu profilieren, ist das Ziel dieses Bandes. Fantasy ist zu verbreitet, zu allgegenwärtig im alltäglichen Medienkonsum, um unbesehen und unhinterfragt zu bleiben. Der Darstellungs- und Analyseschwerpunkt liegt auf einer breiten ideen- und motivgeschichtlichen sowie wissenschaftstheoretischen Kontextualisierung von Fantasy, deren spezifische Charakteristika mit ihren Darstellungs- und Deutungsmodi zentraler Bestandteil der Analyse sind. Die in diesem Band versammelten Beiträge – von Thomas Walach, Christine Lötscher, Oliver Bidlo, Martin Tschiggerl, Stefan Donecker, Frank Weinreich, Sonja Loidl, Paul Ferstl, Daniel Syrovy, Sebastian Bolte, Markus Janka, Michael Stierstorfer, Robert Elekes, Annabelle Hornung und Anika Reichwald – veranschaulichen die Bandbreite an Perspektiven, die sich aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Beschäftigungen mit Fantasy ergeben, und wagen die herausfordernde wie faszinierende Schwierigkeit, aus einem einigermaßen etablierten wissenschaftlichen Realitätenkonsens zu einem Fantasykonsens zu finden.

 

 

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29,95€

404 Seiten

978-3-902803-18-4