Reflexion und konkrete Subjektivität

Beiträge zum 100. Geburtstag von Hans Wagner (1917–2000)

Herausgegeben von Christian Krijnen und Kurt Walter Zeidler

Hans Wagner (1917-2000) hat Mitte des vorigen Jahrhunderts eine systematische Erneuerung der Transzendentalphilosophie in Angriff genommen: eine an Kants subjektheoretischem Geltungsbegriff orientierte und Problementwicklungen des deutschen Idealismus, des Neukantianismus und der Phänomenologie integrierende Transzendentalphilosophie.

Diese Gedenkschrift zu seinem hundertsten Geburtstag enthält Beiträge von Reinhold Aschenberg, Reinhold Breil, Martin Bunte, Werner Flach, Klaus Ganglbauer, Bernward Grünewald, Reinhard Hiltscher, Christian Krijnen, Peter Michael Lippitz, Steinar Mathisen, Gerhard Seel, Manfred Wetzel und Kurt Walter Zeidler, welche die Philosophie Wagners in ihrem historischen und systematischen Gehalt erkunden.

Im Druck - erscheint in Kürze!

Direkt beim Verlag bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

34,95€

360 Seiten

978-3-902803-23-8

Grundriss der transzendentalen Logik

Kurt Walter Zeidler

Dritte, ergänzte Auflage

Die vorliegende Reinterpretation der Kantischen Prinzipientheorie verfolgt das spekulativ-idealistische Programm einer Genetisierung der Kategorien, indem sie das gegenstandskonstitutive Verstandesapriori aus ursprünglichen - die Differenz von Verstand und Sinnlichkeit allererst ermöglichenden - Weisen der Synthesis zu entwickeln sucht. Diese genetische Grundlegung des Apriori wird anhand der Prinzipien der klassischen Logik und einer Analyse des Seinssinnes der Kopula >ist< als transzendentallogische Differenzierung der Urteilsynthesis und mit Bezug auf die Gegebenheitsweisen Raum und Zeit mittels einer korrespondierenden transzendental-phänomenologischen Analyse durchgeführt und durch den Aufweis der transzendentallogischen Tiefenstruktur der Platonischen Dialektik und Aristotelischen Syllogistik vervollständigt.

 

 

"... die Transzendentalität als das gleichermaßen immer schon in Anspruch Genommene wie (eben darum) am wenigsten Durchschaute zum eigentlichen philosophischen Thema erklärt und mit Bestimmtheit gedacht zu haben, ist, bei manchen weiterer Ausführung harrenden Fragen, die verbleiben mögen, das hoch zu veranschlagende Verdienst des Buches." (Thomas Sören Hoffmann in Kant-Studien 83/1993)

Im Druck - erscheint in Kürze!

Direkt beim Verlag bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

29,95€

330 Seiten

978-3-902803-22-1

Brennpunkte

Interviews zu Lebenswelten von Kindern in Wien

Herausgegeben von Martin Tschiggerl und Thomas Walach

Der Begriff „Brennpunktschule“ ist in der öffentlichen Diskussion zum Schlagwort einer scheinbar verfehlten Integrations- und Bildungspolitik geworden. Dabei kommen die davon unmittelbar betroffenen Kinder aber so gut wie gar nicht zu Wort. Dieses Buch soll das ändern. 24 Schüler und Schülerinnen einer Wiener Neuen Mittelschule wurden im Rahmen eines Oral History-Projekts von Studierenden der Universität Wien zu ihren Lebenswelten befragt. Wie sehen diese Kinder das Verhältnis der Geschlechter? Wie stellen sie sich Vergangenheit und Zukunft vor? Wie definieren sie den Begriff Heimat? Wie verbringen sie ihre Freizeit und wie nehmen sie die Schule wahr? Was bedeutet ihnen Religion, was Familie? In dieser Publikation sind die Analysen der Gespräche zu diesen Themen gesammelt. 

  

 

 

Direkt beim Verlag bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

24,95€

240 Seiten

978-3-902803-21-4

Bericht auf ö1

Journal Panorama

Authentische Texte

derstandard.at

Medienkulturen des Sports

Martin Tschiggerl (HG.)

Ohne Frage ist der Sport und nicht zuletzt dessen massenmediale Repräsentation eines der erfolgreichsten Produkte der Populärkultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Zentrum dieses Sammelbandes steht allerdings nicht nur eben diese mediale Repräsentation, sondern die Rolle des Sports als Medium per se. Diesem Unterfangen liegt ein breit gefasster Medienbegriff zu Grunde, der Medien nicht nur rein technisch als Kommunikationsmittel versteht, sondern viel mehr auch als kulturelle Praktiken, die von Subjekten benutzt werden, um Information an etwas zu richten, das nicht sie selbst sind. Vom Rennpferd der italienischen Renaissance, über die Entblößung des eigenen Körpers im Sport bis hin zu dem medialisierten Gewaltregime der Moderne im Boxsport werden in diesem Sammelband unterschiedliche Ebenen des Mediums Sport untersucht.

Aus dem Inhalt:

Martin Tschiggerl: Einleitung

Thomas Walach: Grenzüberschreitung und medialisierte Gewalt im Boxring

Christian Jaser: Die 'Erfindung' des Rennpferdes als mediale Ikone des italienischen Renaissancesports

Christian Koller: Wolf und Hase im Sport und Gesellschaft in der sowjetischen Zeichentrickserie Nu, pogodi! (1969-1986)

Lukas Pallitsch: Das Narrativ der Entblößung im Spiel. Überlegungen zur Grazie und Perversion derselben anhand Kant, Schiller und Kleist

Michael Reiter: Der „Black Power Protest“ bei den Olympischen  Sommerspielen in Mexiko City 1968 und dessen Rezeption in Österreichs Printmedien

Paul Ferstl: Aspekte der Professional Wrestling-Autobiografie im 21. Jahrhundert

David Maurits de Kleijn: Die Konstruktion ideologiekonformer Utilität des Reitsports in der medialen Öffentlichkeit der DDR

Minas Dimitriou: Sepp Bradl. Als der ‚Ikarus von Mühlbach‘ Skisprungweltmeister 1939 in Zakopane (POL) wurde: Mediale Inszenierung im Dienste der NS-Propaganda

Direkt beim Verlag bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

34,95€

314 Seiten

978-3-902803-20-7

 

Logik des Signifikanten

Klaus Ganglbauer

Logik des Signifikanten

Poststrukturalismus, Psychoanalyse und Dialektik - Saussure, Lacan, Kant, Hegel 

Der Fokus auf die Sprache bestimmte die Philosophie des 20. Jahrhunderts, die sowohl die Dekonstruktion der Metaphysik als auch den Tod des Subjekts verkündete. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan führte das Subjekt des Begehrens wieder in den philosophischen Diskurs ein und entwickelte aus der Struktur der Sprache eine neue, symbolische Logik des Unbewussten. 

Die Logik des Signifikanten, deren Geschichte diese Arbeit nachzeichnet, um sie zu transzendieren, stellt die Frage nach der Dialektik von Signifikant und Begriff, Sprache und Logik, Bewusstem und Unbewusstem, Ich und Subjekt, Gesetz und Begehren, Denken und Sein. Durch die Funktionen der Metonymie, der Metapher und des Stepppunktes sowie über das Schema der vier Diskurse werden die Tropen der traditionellen philosophischen Logik – Begriff, Urteil und Schluss – neu interpretiert. 

Das Peirce’sche Konzept der Abduktion ermöglicht es, sowohl den Borromäischen Knoten Lacans – Imaginäres, Symbolisches und Reales – wie auch die transzendentale Dialektik und Ontologie der Moderne, die auf Kants und Hegels Revolutionen der Denkungsart zurückgehen, schlusslogisch zu begründen. 

Direkt beim Verlag bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

49,95€

738 Seiten

978-3-902803-17-7