Logik des Signifikanten

Klaus Ganglbauer

Logik des Signifikanten

Poststrukturalismus, Psychoanalyse und Dialektik - Saussure, Lacan, Kant, Hegel 

Der Fokus auf die Sprache bestimmte die Philosophie des 20. Jahrhunderts, die sowohl die Dekonstruktion der Metaphysik als auch den Tod des Subjekts verkündete. Der Psychoanalytiker Jacques Lacan führte das Subjekt des Begehrens wieder in den philosophischen Diskurs ein und entwickelte aus der Struktur der Sprache eine neue, symbolische Logik des Unbewussten. 

Die Logik des Signifikanten, deren Geschichte diese Arbeit nachzeichnet, um sie zu transzendieren, stellt die Frage nach der Dialektik von Signifikant und Begriff, Sprache und Logik, Bewusstem und Unbewusstem, Ich und Subjekt, Gesetz und Begehren, Denken und Sein. Durch die Funktionen der Metonymie, der Metapher und des Stepppunktes sowie über das Schema der vier Diskurse werden die Tropen der traditionellen philosophischen Logik – Begriff, Urteil und Schluss – neu interpretiert. 

Das Peirce’sche Konzept der Abduktion ermöglicht es, sowohl den Borromäischen Knoten Lacans – Imaginäres, Symbolisches und Reales – wie auch die transzendentale Dialektik und Ontologie der Moderne, die auf Kants und Hegels Revolutionen der Denkungsart zurückgehen, schlusslogisch zu begründen. 

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49,95€

738 Seiten

978-3-902803-17-7